Erweiterung des DFG-Projekts "Deutscher Familiennamenatlas (DFA)"
Seit 2005 wird in Kooperation des Deutschen Seminars der Universität Freiburg (Prof. Dr. Konrad Kunze, i.R.) und des Deutschen Instituts der Universität Mainz (Prof. Dr. Damaris Nübling) der "Deutsche Familiennamenatlas (DFA)" erstellt und als siebenjähriges Langfristvorhaben von der DFG gefördert.
Ziel ist die systematisch-repräsentative Erfassung des heutigen Familiennamenschatzes in Deutschland in seiner historisch gewachsenen räumlichen Struktur in Form eines Atlas von ca. 2000 kommentierten Karten.
Das Projekt läuft am 31. Januar 2012 aus. Von den vier für das Projekt beantragten Bänden sind zwei erschienen (Bd. 1: Graphemantik/Phonologie der Familiennamen I: Vokalismus; Bd. 2: Graphemantik/Phonologie der Familiennamen II: Konsonantismus), zwei weitere erscheinen Frühjahr 2012 (Bd. 3: Morphologie der Familiennamen; Bd. 4: Familiennamen nach Herkunft und Wohnstätte).
Bei der Antragstellung vor 8 Jahren war die enorme Ergiebigkeit des Unternehmens auch nicht annähernd vorhersehbar. Um ihr gerecht zu werden, sind zwei weitere Bände erforderlich (Bd. 5: Familiennamen nach Berufsbezeichnungen und nach Übernamen; Bd. 6: Familiennamen aus Rufnamen).
Für ihre Erarbeitung und damit den Abschluss des Projekts hat die DFG am 13. 12. 2011 eine Sachbeihilfe für weitere drei Jahre bis 2015 bewilligt. Projektleitung in Freiburg: Prof. Dr. Peter Auer, Prof. Dr. Konrad Kunze; in Mainz: Prof. Dr. Damaris Nübling.
