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Master of Arts in „Germanistische Linguistik“

Bitte beachten Sie, dass der Studienbeginn mit der Änderung der Zulassungsordnung vom 5. April 2012 geändert wurde. Das Master-Studium „Germanistische Linguistik“ kann nun immer nur zum Wintersemester aufgenommen werden. Bewerbungsschluss ist jeweils der 30. Juni eines Jahres.

   

Wichtige Links und Downloads:

Zulassungsordnung
Änderungssatzung Zulassungsordnung Zulassungsantrag

Modulhandbuch

 

Studienbeginn vor dem WS 2013/14:

Prüfungsordnung
Studienverlaufsplan


Studienbeginn zum WS 2013/14 oder später:

Prüfungsordnung
Studienverlaufsplan

 

 

Wollten Sie immer schon mal wissen...

 

... warum „weil ich denk nicht mehr dran“ ein ganz normaler Satz des Deutschen ist?
... ob das Englische tatsächlich das Deutsche verdrängt?
... warum „ganze vier Tore“ für manche Deutsche viele, für andere wenige sind?
... warum Männer und Frauen sich doch verstehen können?
... die deutschen Dialekte verschwinden, wir aber trotzdem oft genau wissen, woher jemand kommt?
... wer „schöner Tag noch“ sagt und wer „schönen Tag noch“?
... warum das Berlinische nicht das moderne Deutsch, London English aber das Englische und Le Parisien das 
    Französische beeinflusst?
... ob wir immer mehr so schreiben wie wir sprechen?

... dann könnte dieser Studiengang für Sie genau der richtige sein!

 

Gegenstand und Ziele des Studiums im Fach „Germanistische Linguistik“

Der Master-Studiengang „Germanistische Linguistik“ bietet Ihnen die Möglichkeit zu einer linguistischen Vertiefung  und Spezialisierung  in den Bereichen „Grammatik und Kognition“, „Sprachvariation und Wandel“ oder „Text und Interaktion“ – Gebiete, in denen das Fach Germanistische Linguistik in Freiburg besonders stark in Forschung und Lehre vertreten ist. Der Fokus der Analyse liegt auf der deutschen Sprache. Das Studium sieht aber auch vor, dass Sie innerhalb Ihrer Spezialisierung über die Fachgrenze hinausschauen und jeweils Veranstaltungen anderer linguistischer Fächer der Philologischen Fakultät besuchen (z. B. aus der Anglistik, der Romanistik, der Skandinavistik oder der Slavistik) und damit Ihre sprachwissenschaftlichen Kompetenzen durch die Perspektive auf andere europäische Sprachen verallgemeinern. Ergänzt wird das Studium durch eine fundierte linguistische Methodenausbildung sowie durch die Möglichkeit, die erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen in einem Praktikum anzuwenden.

Ziel des Studiengangs ist es, Sie zur fundierten, methodisch gesicherten Analyse sprachlicher Strukturen, sprachlicher Variation und/oder sprachlicher Interaktion vor dem Hintergrund aktueller Theorien aus den Bereichen der Soziolinguistik, der Grammatikforschung, der Psycho- und Neurolinguistik sowie der Text- und Interaktionslinguistik zu befähigen. Dabei spielt die Erforschung authentischer Sprachdaten aus natürlichsprachlicher Interaktion (z. B. Gesprochene Sprache, Dialekte, Regionaldialekte, Varianten der deutschen Standardsprache) und ihre empirisch fundierte Analyse eine wichtige Rolle.

Je nach gewählter Spezialisierung werden Sie nach erfolgreicher Absolvierung Ihres Masterstudiums in der Lage sein,

(a)  aktuelle Sprachentwicklungen und Varianten besonders der deutschen Sprache methodisch gesichert zu beschreiben und zu beurteilen (= Spezialisierung Variation und Wandel);

(b) sprachstrukturelle Regularitäten vor allem im Deutschen systematisch zu analysieren sowie unter psycho- und neurolinguistischen Perspektiven zu erklären (= Spezialisierung Grammatik und Kognition);

(c)  Texte und Gespräche methodisch gesichert zu analysieren und stilistische Unterschiede (z. B. aufgrund kultureller oder institutioneller Gattungskonventionen) zu erkennen (= Spezialisierung Text und Interaktion).

 

Studienvoraussetzungen

Zu dem Master-Studiengang können Sie zugelassen werden, wenn Sie einen ersten Abschluss in einem philologischen Bachelorstudiengang mit linguistischem Schwerpunkt absolviert haben. Dabei müssen Sie durch eine Übersicht über die besuchten Lehrveranstaltungen Ihres Erststudiums (Transcript of Records) nachweisen können, dass Sie vertiefte Kenntnisse im Bereich der Struktur des Deutschen (beispielsweise Phonetik, Phonologie, Orthographie, Morphologie, Syntax, Semantik) sowie fundierte Kenntnisse in mindestens einem weiteren der folgenden linguistischen Themenfelder erworben haben: Sprachliches Handeln (beispielsweise Pragmatik, Textlinguistik, Gesprächsanalyse), Sprachliche Variation (beispielsweise Dialektologie, Soziolinguistik, historische Sprachwissenschaft), Sprache und Kognition (beispielsweise Kognitive Linguistik, Psycholinguistik, Neurolinguistik). Damit sich die Auswahlkommission ein genaueres Bild Ihrer Kenntnisse machen kann, werden Sie gebeten, einen Essay (etwa 2.500 Wörter in deutscher Sprache) zu einer selbst gewählten Fragestellung der Germanistischen Linguistik mit Ihrer Bewerbung einzureichen.

 

Da die Lehrveranstaltungen im Fach „Germanistische Linguistik“ in der Regel in deutscher Sprache durchgeführt werden, sind entsprechende Sprachkenntnisse des Deutschen entsprechend dem Niveau C2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (GER) für Sprachen notwendig.  Als Nachweis werden akzeptiert: TestDaF 5/5/5/5, Kleines Deutsches Sprachdiplom (KDS), Großes Deutsches Sprachdiplom (GDS), Zentrale Oberstufenprüfung des Goethe-Instituts (ZOP) bzw. ab 2012: Goethe-Zertifikat C2, DSH-3 der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Außerdem müssen Sie über gute Englischkenntnisse (mindestens Niveau B2 nach dem europäischen Referenzrahmen) verfügen. Als Nachweis werden akzeptiert: IELTS 5,0 – 6,0; First Certificate in English, Grade C, TOEFL iBT 87 – 109.

 

Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise in der Zulassungsordnung.

 

Struktur des Studiums

Das Studium, in dem Sie insgesamt 120 ECTS-Punkte erwerben, ist auf vier Semester angelegt und modular aufgebaut:

  • Grundlagen linguistischer Forschung (10 ECTS-Punkte) [weiterlesen]
  • Linguistische Forschungsmethoden (8 ECTS-Punkte) [weiterlesen]
  • Aktuelle linguistische Forschungsergebnisse (18 ECTS-Punkte) [weiterlesen]
  • Praxis linguistischer Forschung (10 ECTS-Punkte) [weiterlesen]
  • Linguistisches Ergänzungsmodul (10 ECTS-Punkte) [weiterlesen]

 

Als Wahlmodule kommen hinzu:

 

Als Lehrveranstaltungen besuchen Sie im Rahmen Ihres Studiums vor allem Seminare (Haupt- bzw. Masterseminare). Um Sie mit dem aktuellen Forschungsstand der drei Schwerpunktbereiche des Studiengangs vertraut zu machen, werden Ihnen Vorlesungen angeboten, die aber auch durch ein angeleitetes Selbststudium (sog. Mentorien) ersetzt werden können. Der Erwerb linguistischer Forschungsmethoden erfolgt im Rahmen von Übungen. Ergänzt wird das Programm durch ein Praxismodul, in dem Sie während eines achtwöchigen Praktikums entweder an einem linguistischen Forschungsprojekt mitarbeiten oder  außerhalb der Universität Ihr linguistisches Wissen im Rahmen anwendungsorientierter praktischer Tätigkeiten umsetzen können.

 

Die Prüfungen, die Sie während Ihres Studiums ablegen müssen, bestehen in der Regel aus schriftlichen Prüfungen in Form von Hausarbeiten. Im vierten Fachsemester widmen Sie sich Ihrer Masterarbeit (25 ECTS-Punkte), die Sie dann im Rahmen einer mündlichen Prüfung (3 ECTS-Punkte) unter  Berücksichtigung der weiteren sprachwissenschaftlichen Dimensionen des behandelten Forschungsfeldes verteidigen.

 

Die empfohlene Abfolge der Lehrveranstaltungen kann dem Studienverlaufsplan entnommen werden. Nach diesem Verlaufsplan wird auch das Lehrveranstaltungsangebot ausgerichtet.

 

Studienbeginn

Das Studium kann immer nur zum Wintersemester aufgenommen werden.

 

Bewerbungsschluss

Bitte benutzen Sie für Ihre Bewerbung den Zulassungsantrag (Word-Dokument), den Sie auf dieser Seite oben finden. Schicken Sie Ihre Bewerbung, die spätestens zum 30. Juni eingegangen sein muss, bitte nicht vor dem 1. Juni.

 

 

Verantwortliche Programmdirektorin

Prof. Dr. Antje Dammel
Deutsches Seminar - Germanistische Linguistik
antje.dammel[at]germanistik.uni-freiburg.de

 

Weitere Fragen?

Bei Fragen und für weitere Auskünfte können Sie sich an den Administrativen Geschäftsführer des Deutschen Seminars und Studiengangkoordinator Dr. Harald Baßler wenden:

Raum 3313 / KG III
Tel.: 0761/203-3225
Fax: 0761/203-3355
E-Mail: harald.bassler[at]germanistik.uni-freiburg.de

 

 

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